HÉLÈNE BERR. PARISER TAGEBUCH
Am 22.6. um 19:30 Uhr I Ort: Domhofsaal (im Rathaus) I kostenlos
Hélène Berr. Pariser Tagebuch
Musikalische Lesung
Hélène Berrs Tagebuch gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen der Shoah in Frankreich. Noch im April 1942 beschreibt die junge jüdische Literaturstudentin Paris als Stadt der Lebensfreude, schildert ihre erste Liebe und Unternehmungen mit Freunden. Eindringlich beschreibt sie die brutale Herrschaft der deutschen Besatzer. Gleichzeitig bekennt sie sehr einfühlsam ihre große Zuneigung zur deutschen klassischen Musik. Im Februar 1944 endet ihr Tagebuch, kurz darauf wird sie verhaftet und nach Bergen-Belsen deportiert, wo sie wenige Tage vor der Befreiung des Lagers stirbt. Ihr Tagebuch ist ein bewegendes Dokument von höchster zeitgeschichtlicher und literarischer Qualität.
Mit: Magdalene Artelt (Lesung), Tatjana Drujan (Violoncello), Felix Klein (Geige)

